Interview mit Annette Bauer auf dem Coach Camp Köln 2019

Manfred Meyer Podcast-Episode Leave a Comment

Shownotes Folge 14

Interview mit Annette Bauer – Veranstalterin des Coach Camp Köln 2019

Annette und Team organisierten am 1. & 2. Februar zum 3. Mal das BarCamp

Stichpunkte

  • Coaches, Trainer und Berater treffen sich zum 3. Mal zu einem Barcamp in Köln
  • Initiatorin und Veranstalterin Annette Bauer erklärt Angelika, wie es zu dieser Veranstaltungsidee kam
  • und wie es beim Coach Camp Köln in der Praxis abläuft
  • Nach drei Veranstaltungen wagt ihr Team im September 2019 den Sprung in den Süden und organisiert ein Barcamp in Bad Krozingen bei Freiburg i. Br.

Teaser

Auf dem dritten Coach Camp Köln trifft Angelika Annette Bauer, die die Idee zu dieser Veranstaltung hatte und mit ihrem Team organisiert. Ermüdet von den immer ähnlich ablaufenden Veranstaltungsformaten ließ sie sich von den BarCamps der IT-Szene inspirieren. Nun bringen Trainer, Berater und Coaches ihre Themen, ihre Ideen und ihre Fragen mit und machen daraus eine zweitägige Agenda. Da ist viel Platz für Individuelles, Persönliches, Überraschendes und Inspirierendes. Und dann ist es natürlich auch – so bringt es Angelika auf den Punkt – ein „Familientreffen“ und ein guter Ort für´s Netzwerken. Vom Erfolg beflügelt expandiert das Coach Camp in den Süden: 20. & 21. September 2019 in Bad Krozingen bei Freiburg im Breisgau. Der Trainerlotse wünscht viel Erfolg. No doubt about!

Nächste Podcastfolge am 13. Februar 2019.

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Transkript

Angelika: Hallo, liebe Annette Bauer.

Annette: Hallo.

Angelika: Wir sitzen ja hier an einem ganz besonderen Ort, hier und heute. Magst Du uns, als diejenige die Schuld daran ist – mal erzählen wo wir hier sitzen?

Annette: Ja, wir sitzen mitten im Herzen von Köln, im Kölner Stollwerk, wo das Coach Camp Köln tagt. Zwei Tage Weiterbildungs-BarCamp für Coaches, Trainer und Berater.

Angelika: Sehr schön. Ohne zu viel zu verraten: das ist ja nicht zum ersten Mal.

Annette: Nein, das gibt es jetzt seit drei Jahren. es ist der dritte Durchgang dieses Jahr.Ja und irgendwie mit beständigem bzw. steigendem Erfolg weil scheinbar haben wir der Coaching- und Trainer-Szene was gegeben ja wo der Bedarf auch da war.

Angelika: Hmm, kann ich absolut bestätigen. Ich selber bezeichnet mich stolz als Stammgast.

Annette: Ja, das stimmt. Du bist das dritte Mal hier. Eine Teilnehmerin der ersten Stunden.

Angelika: Und ich darf sagen mit wachsender Begeisterung. Ich komme jedes Mal wieder sehr gerne hier. Freue mich schon Tage davor und es ist immer wieder ein wunderbares Familientreffen. Einmal der harte Kern, die gleichen Leute und immer wieder Neue. Was mich interessiert. Annette, ist, wie bist Du denn auf die Idee gekommen

Annette: Ich hab selber vor vier Jahren – oder dreieinhalb irgend so was in der Richtung – eine erste Barcamp-Erfahrung gemacht. Also ich habe einen guten Freund der aus einer ganz anderen Szene, der ist ITler und dort ist das schon seit Jahrzehnten einfach auch ein bekanntes System. Das ist 2005 – glaube ich – in Amerika genau in dieser IT-Branche entstanden. Als Austausch- und Konferenzformat in Abgrenzung zu denen was wir sonst so kennen. Ja, wie große Veranstaltungen fünf Speaker, immer die gleichen Aussteller. Du hast immer 15 Verlage und noch so und so viel Ausbilder. Und irgendwie gab nichts was mich so gepackt hat und als ich dann gehört hatte, die haben das anders gemacht. Die haben sich zusammengesetzt und haben gesagt: wir haben so viel Fachwissen, lass uns das mal untereinander weitergeben. So ist die BarCamp-Idee entstanden. Dann hab ich das beim Kölner Barcamp das zum ersten Mal erlebt und hab dann gedacht: Mensch, das ist ja großartig und ich kenne so viele kompetente Kollegen, wir müssten das unter Coaches machen. Dann habe ich die Idee so ein bisschen in mir getragen, weil ich dachte ist die Coaching-Welt reift dafür? Ja es war ein Format, das ist in unserer Branche nicht üblich. Dann hab ich halt ein paar Leuten von der Zeit gefragt, die waren begeistert und dann haben wir es gemacht. Dann hat es begonnen und ja, es ist richtig gut geworden und eine Erfahrung zeigt halt auch, dass dieses unbekannte Format, das hat im großen Reiz, aber wir mussten es erklären.

Angelika: Das würde ich dich jetzt nämlich auch bitten für diejenigen die zu hören und so was vielleicht noch nicht live erlebt haben. Was ist das Besondere an diesem Barcamp- Format?

Annette: Das Besondere ist, dass die Teilnehmer selber das Programm bestimmen. Die bringen selber den Inhalt mit. Wir haben jetzt hier dieses Jahr 95 Leute vor Ort und da hat jeder ein eigene Kompetenz, jeder ist mit einem Thema unterwegs, hat ein Lieblingstool oder hat gerade eine besondere Fragestellungen aus dem beruflich Kontext oder hat hat einen Fall, wo er sagt: ich bräuchte echt mal ein bisschen Unterstützung. Oder es gibt berufspolitische Dinge, die andiskutiert werden und wo man sich austauschen will. Ein Barcamp läuft so ab, dass morgens jeder der Lust hat und sagt: ich bringe mich ein heute, pitchen darf und sich quasi einen Sessionplatz erpitcht. Eine Session dauert 45 Minuten und wir haben hier heute 30 Sessions über den Tag verteilt. Immer Fünf parallel. Ja, erzählt man 30 Sekunden, was man machen möchte und dann wird im Plenum abgefragt, wer hat denn Interesse an diesem Thema. Und danach guckt man so ein bisschen nach den Raumgröße oder wenn z. B. mehr Leute Sessions anbieten wollen als man Timeslots hat, dann muss man natürlich auch aussortieren. Dann fallen natürlich die hinten runter, wo sich die wenigsten Händen heben. Wir hatten heute Glück es ist genau aufgegangen. Es gibt ein ganz buntes Potpourri an Thmen, an Inhalten: vom Workshop über Diskussionsrunde zu was ganz Praktisches: wir hatten gestern und heute Lego-Serius-Play. Da ist jemand , der damit arbeitet und sich damit auskennt. Da sitzt man mal einfach mit Legosteinen da und macht das endlich mal, wovon gerade irgendwie alle Welt redet. Das ist total Klasse und ich gehe mit unheimlich viel Wissen nach Hause. Das ist BarCamp: Vielfalt und immer entscheiden können und wenn ich kann, was eigenes einbringen. Ansonsten einfach mal mitnehmen.

Angelika: Und ganz, ganz viel Netzwerken.

Annette: Ja, ja, aber nicht auf so eine gezwungene Art. Also hier ist nicht dieses Netzwerken nach Visitenkartentauschen und zuhause zählen, wie viele Visitenkarten habe ich jetzt und wo habe den potenziellen Kunden abgestaubt. Nein, ich habe gerade einen Coaching-Termin vereinbart – ja schön – aber das war nicht Ziel meines Daseins hier. Ziel ist, dass ich neue Leute entdecke, Kontakte intensivieren, dass man sich austauscht. Vielleicht hat auch jemand gerade mal irgendwie eine Baustelle, wo ich helfen kann oder vielleicht habe ich eine Baustelle wo mir jemanden wichtigen Input gibt und vielleicht weiß ich noch gar nicht um eine Baustelle und kriegt trotzdem hier irgendwie eine Unterstützung. Also Netzwerken im ganz ursprünglichen Sinn. Ich finde dieser Begriff ist mit schon verwässert.

Angelika: Netzwerken in seiner reinsten Form. So kann ich das sehr gut unterschreiben. Klasse Annette, dann last but not least hätte ich noch eine Frage an dich.

Annette: Ich bin gespannt.

Angelika: Du wirst es ja ahnen: Wohin geht mit dem Coach-Camp?

Annette: Auf jeden dem Fall geht es weiter. Und wir haben uns im letzten Sommer entschieden, dass wir expandieren. Aber das ist echt – da bekomme ich Gänsehaut, wenn ich das hier so sage – ein Riesenschritt. Wir haben gemerkt, dass das so gut ist und dass das Feedback aus der Community einfach so stark ist, dass wir gesagt haben: wir bringen das Format noch weiter und wir werden – wir sitzen ja ein bisschen mitten in Deutschland – den Süden erobern und wir werden im September am 20. & 21.CoachCamp Süd starten.

Angelika: Also in ein paar Monaten, an 20. und 21 September 2019. Und Wo?

Annette: In Bad Krozingen 10 km südlich von Freiburg. Man kann mit der S-Bahn vom Freiburger Bahnhof in fünf Minuten zu unserem Veranstaltungsort fahren. Also, das ist schon alles cool und spannend. Und ja, es wird genau das gleiche Ur-Format geben. Wir werden überhaupt gar nichts dran verändern und wollen einfach in eine Ecke, wo es viele Coaches gibt, viele Berater sind. Also es ist ja auch im Dreiländereck und es ist uns wichtig, das dort zu versuchen zu etablieren, was hier in der Gegend, wo es viele Coaching-Verbände gibt, die aktiv sind, ja auch schon so eine Bereicher ung war. Und ich glauben im Süden, in Süddeutschland an der Schweizer Grenze wird es auch noch mal Echt für viele Menschen ja so eine Art Heimathafen für Coaches bieten. Du hast vorhin Familientreffen gesagt.

Angelika: Ja, genau. So ist das hier für mich.

Annette: So das wir das dort auch haben.

Angelika: Klasse ! Mensch, Annette, dann bleibt dem ja nichts hinzuzufügen, außer: wir schreiben natürlich Termin und Ort noch mal in die Shownotes.

Annette: Das wäre sehr schön.

Angelika: Gerne. Ich wünsche Dir und Deinem ganzen Team – eine großartige Mannschaft, eigentlich Frauschaft – alles, alles Gute weiterhin. Macht weiterhin so tolle Veranstaltungen. Ich freue mich immer, wenn ich dabei sein darf und vielleicht expandieren Ihr ja mal in den Norden.

Annette: Ja, ich weiß. Aber wir brauchen immer so ein Jahr Vorlaufzeit.

Angelika: Okay, damit kann ich leben. In diesem Sinnen, liebe Annette bis auf in einem Jahr.

Annette: Bis auf in einem Jahr. Vielen Dank.

Angelika: Ich danke Dir.

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