Inteview mit Jo Riehle – Folge 13

Manfred Meyer Podcast-Episode Leave a Comment

Shownotes Folge 13

Interview mit Jo Riedle – Betreiber des Coaching-Cafes Grauer Esel

Jo ist Karriereberater und -coach mit Location in Hamburg-Harburg

Stichpunkte

  • Coaching-Cafe Grauer Esel in Hamburg-Harburg, die Basis des Karriereberaters und Coach Jo Riehle
  • wie ein Cafe/Weinstube/Kneipe zum lokalen Anlaufpunkt und Transportmittel für die Beratungs- und Coachingangebote von Jo wurde
  • warum, wer seine Kunden lokal sucht und erreichen möchte, klassische, analoge Werbung neben den Online-Aktivitäten nicht vergessen sollte

Teaser

In der letzten Woche hat es den Trainerlotse nach Draußen über den großen Fluß getrieben. Wie der Kölner, der die rechtsrheinische Seite etwas scheel von der Seite ankiekt (so würde es ein Hamburger sagen), so blickt der Hamburger distanziert auf die Stadtteile südlich der Elbe. Dabei gibt es dort spannendes zu entdecken: An diesem Abend stellten Simon Rothe und Jonas Paulus von LudicBrain ihre Vorstellung von Gamefication im unternehmerischen Umfeld vor. Und dann gibt es da (den Gestgeber) einen Lebensmittelchemiker, der nun hauptsächlich Karriereberater & Coach und gleichzeitig auch (Neu-)Gastronom ist. Mit dem Coaching-Cafe Grauer Esel in Hamburg-Harburg hat sich Jo Riehle einen Herzenswunsch erfüllt: Leben und Arbeiten in seinem Kiez mit einer möglichst niedrigen Kontaktschwelle. Denn der Tresen war schon immer der Ort, wo Menschen zusammenfanden und dem Wirt ihr Leben erzählten. Außerdem betreibt Jo ein erfolgreiches analoges Marketing, das selbst auf so antiquierte Formen wie Schaufensterwerbung und Papierflyern setzt.

Nächste Podcastfolge kommt dann am 06.02.2019.

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Transkript

Manfred: Ja, schönen guten Abend. Hier ist wieder der Trainerlotse mit Manfred. Wir sind heute ausnahmsweise nicht zu Hause. Sondern sind unterwegs und zwar in Harburg. Und zwar dort im grauen Esel und den betreibt der Jo.

Jo: Hallo Manfred. Schön, dass Du da bist. Herzlich willkommen. Der Graue Esel ist ein Coaching-Cafe.

Manfred: Ein Coaching-Cafe? Okay, was muss man sich da genau unter vorstellen?

Jo: Ja, was muss man sich darunter vorstellen? ich bin Kariere-Berater und Coach und habe mich bei dem Gedanken, wie ich aus der Menge der Coaches hervor stechen kann – man sagt ja es gibt viel zu viele – also was ist meine USP? Habe cih mir gedacht, na ja, Menschen zusammenbringen, das kann ich -glaube ich – ganz gut. So kam die Idee vielleicht einen Kaffee Eintöpfe zu mieten als Büro, Es ist normalerweise so, dass der Gastronom, der Gastwirt oftmals den Gästen ein Ohr schenkt und als Coach agiert. Ich habe mir gedacht, warum nicht andersrum: der Coach versucht sich als Gastronom und Gastwirt.

Manfred: Ich weiß ja, dass dieser Laden mal zwischendurch verweist war. Wie hast du das Geschäft wieder angezogen? Wie hast Du das gemacht?

Jo: Das Geschäft ist mir zugelaufen. Auf der Suche nach einem Büro bin ich hier vorbeigelaufen, mit meiner Frau. Und sie sagte:Jo, Mensch guck mal Das ist zu vermieten. Ruf da mal an. Und da hat das Ganze seinen Weg gefunden und mittlerweile sind wir seit anderthalb Jahren in Harburg im Hafen als Coaching-Cafe etabliert. Wir haben hier bekannte Gesichter wie Martin Wehrle, Peter Kreuz. Also wirklich die Creme de la Creme des – the godfather of coaching. Wir haben auch junge talentierte Menschen da, die sich das erste Mal hier präsentieren wie Chris Habermann „Tanz mit deinem Affen“ und heute ist Gamefication da. Ganz verschiedene Themen rund ums Coaching. Ein Coach kann nicht alle Bereiche abdecken. Sondern es geht um die Nische, was ist meine Spezialität, was kann ich besonders gut. Und für andere Themen gibt es wiederum andere Fachleute. Und die einzuladen ist natürlich mit Kalkül im Konzept des Coaching Cafés.

Manfred: Okay ich weiß, dass du ein ganz hoch gestecktes Ziel hast du bist du willst ja was sagen und das heißt was regional bedeutsame Mist 

Jo: Ja, Harburg ist mein Kiez, wo ich wohne. Ich bin nicht gebürtiger Harburger.

Manfred: Das hört mal kaum!

Jo: Aber den letzten 16 Jahren ich bin nicht gebürtig aus Harburg aber in den letzten 16 Jahren hier. Und da ist natürlich schon die Geschichte verwurzelt mit Familie, 3 Kindern. Hier in Harburg möchte ich arbeiten, möchte ich leben. Es ist natürlich toll, wenn ich nicht zu den Kunden gehe sondern die Kunden kommen zu mir Dafür ist es einfach eine Location, der graue Esel ist wieder Esel halt so ist der Esel ist Mittel, ein Transportmittel um Bekanntheit zu bekommen. Und ist übrigens auch eine geile Location, wo man gut feiern kann.

Manfred: Aber ich sag mal: Du bist nicht gerade ein Fan, aber du hast keine Berührungsängste mit mit alten Vertriebskanälen. Also Du hast – was ich gehört habe – was mit der Sparkasse gemacht und hier um die Ecke ist auch noch so ein – mal unter uns – etwas altertümliche Werbung. Aber das funktioniert?

Jo: Wie, altertümliche Werbung?

Manfred: Im Schaufenster!

Jo: Ja, hier kommt tatsächlich auch Menschen. Das finde ich super. Ich frage immer gerne: wie hast du den grauen Esel gefunden. Dann sagen einige – klar – übers Internet übers Internet. sagte mir ein Gast: tja, ich habe deinen Flyer gesehen, im Buchladen um die Ecke. Das motiviert mich jeden Monat 1000 Flyer zu verteilen. Auch wenn vielleicht der ein oder andere Baum darunter leidet.- Weil Menschen diese althergebrachten Dinge auch gerade im Zeitalter von Digitalisierung zu schätzen wissen. Die einen Termin mal am Kühlschrank aufhängen. Davon gibt es mehr als man denkt.

Manfred: Aber man muss schon auf die Idee kommen Schaufensterwerbung in dem KFZ-Laden zu machen.

Jo: Ja, das ist natürlich schon so. Da müsste man schon hier vorbeikommen. Da müsste man sich schon hier vor Ort treffen. Ich möchte alle mal einladen hier mal vorbei zu gucken im grauen Esel in Harburg. Und Vertrieb – um darauf noch mal zurückzukommen – ist natürlich total wichtig. Die Frage sollte sich jeder stellen der sich Jeden Mittwoch und Freitag Abend haben wir einen ganz normalen Kneipenbetrieb mit mir hinter der Theke. da kann man mal gucken, ist der wirklich so wie er vorgibt in den Medien oder ist der ja ganz anders. Man kann mich einfach ansprechen. Ich wurde ja schon gefragt: darf ich Mittwoch und Freitag kommen ohne mich becaochen zu lassen. Ja, da gibt es nämlich nur Bier,Wein und nicht alkoholische Getränke.

Manfred: Vielen Dank! Ich glaube, jetzt haben wir ein bisschen Einblick in deinen Business bekommen und wir sind gerne hier.

Jo: Dann machen wir gleich noch mal eine Flasche Wein auf?

Manfred: Ja.

Jo: Ich sage Danke für den Besuch und alles Gute.

Manfred: Danke und tschüss

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