Perfekt oder lieber eine Nummer kleiner?

Manfred Meyer Podcast-Episode Leave a Comment

Shownotes Folge 28

Perfekt oder lieber eine Nummer kleiner?

Perfektion hin oder her: manchmal muss man es einfach tun

Stichpunkte

  • Nach Perfektion streben kann eine Falle sein
  • es verlangsamt die Dinge
  • oder sie bleiben sogar als Idee stecken
  • man sollte stattdessen häufiger dem Unfertigen, Experimentellen Raum geben
  • nach dem Start ist dann meist immer noch Zeit für Verbesserungen

Teaser

Der Podcast ist ein Parade-Beispiel für meine Perfektionsfalle. Die Idee zu diesem Podcast drohte mit zeitlicher Verzögerung in die Praxis zu fingen. Ich hatte in der Vorbereitung viel Informationen zusammengetragen. Und hätte ich dann alle Tipps hinsichtlich SEO und Redaktionsplan berücksichtigt und umgesetzt, wären ich heute immer noch in der Vorbereitung. Die Entscheidung fiel zum Glück anders: erst mal machen und dann wird nachgebessert. Nicht alles muss gleich perfekt sein. An der einen oder anderen Stelle gebe ich Ideen etwas mehr Freiraum.

Nächste Podcastfolge kommt dann am 29. Mai 2019.

www.trainerlotse.de

Wenn du direkt mit uns Kontakt aufnehmen willst, erreichst du uns entweder per eMail an ahoi@trainerlotse.de oder telefonisch unter 040-3800383

Gemafreie Musik von www.frametraxx.de

Newsletter

Mit dem Podcast kann es beginnen, muss es aber nicht enden. Wir haben da noch mehr. Zusätzlich zu unseren wöchentlichen Anregungen und Anmerkungen haben wir weiteres Interessantes zusammengepackt. Willst du mehr, dann abonniere unseren Podcast-Newsletter. Verpasse keine neue Podcast-Folge. Wir erinnern dich und machen schon mal Appetit auf die kommenden Folgen. Hol dir den Zugriff auf weiteres kostenloses Bonus- & Arbeitsmaterial. Und Achtung: Wir machen auch in eigener Sache Akquise! Deshalb streuen wir die eine oder andere Werbung für unsere kostenpflichtigen Angebote ein. Du kannst diesen Newsletter jederzeit wieder kündigen.

Den Newsletter-Versand organisieren wir mit KlickTipp. Weiter Informationen hierzu findest du in unserer Datenschutzerklärung.

Transkript

Moin Moin aus Hamburg. Hier ist Manfred vom Trainerlotsen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich tappe immer mal wieder in die Perfektionsfalle. Unser Podcast, den ihr gerade hört, ist da ein Paradebeispiel. Wir hatten uns letztes Jahr im Herbst überlegt, wie wir unsere Reichweite erweitern können. Und nachdem wir jahrelang geblockt haben, schien es sinnvoll mal etwas Neues zu machen. Eine Weiterentwicklung aus unserer Sicht. Also mit dem Podcast anzufangen. Da kam natürlich auch hinzu, dass mir das Podcasten deutlich näher liegt als so andere Möglichkeiten wie Twittern und Schnattern auf irgendwelchen sozialen Medien-Kanälen. Es war einfach näher bei dem, was mir persönlich liegt. Mich reizte das Medium. Ich bin eingefleischter Radiohörer. Qualitätsradio. Dauerberieselung mit Dudel-Musik, überdrehten ModeratorInnen und grenzdebilen Mitmachaktionen lösen bei mir eigentlich nur körperliche Übelkeit aus: Aber was mir klar war, ist: Wir hatten eigentlich so gut wie keine Ahnung, wie man das im Detail, in der Praxis macht. Also begann ich zu recherchieren – sehr gründlich – und Kontakte zu aktivieren. Wie sich das so fügte, hatte ich jemand in meinem Bekannten- und Kooperationsbereich, der tatsächlich auf aktuelle Erfahrungen mit dem Starten eines Podcast hatte. Und Daniela Blei, die für unsere Webseite, Layout und noch so vieles andere Unverzichtbare verantwortlich zeichnet, hatte ganz aktuelle praktische Erfahrungen und Tipps für mich. Also, mit dem ganzen technischen Kram hatte ich nicht so richtig viele Schwierigkeiten. Das geht mir eigentlich immer ganz gut von der Hand. Und dann hatten wir eben halt, wie schon gesagt, themenmäßig eine ganzen Karton voller Informationen und Dingen, die wir eben in die Welt blasen wollten. Aber da gab’s dann plötzlich zwei Themen, wo ich ausführliche Informationen bekommen hatte. Die habe ich mir dann auch tatsächlich zu Gemüte geführt. Und da ging es dann eben halt um das Thema SEO und Redaktionsplan. Dachte ich natürlich: das klingt interessant und spannend und gehört dazu. Also kommt man dem nach. Beim Recherchieren und Lesen und Bearbeiten dieser Fragen, also gerade auch bei SEO, war mir natürlich relativ schnell klar – das galt natürlich auch schon für unsere Webseite und vieles andere – das ist ein wichtiges Thema. Muss man was machen, muss man auf dem Zettel haben. Als bin ich dann in diese Informationen stärker einstieg, stellte ich fest: Das ist sehr komplex. Also wenn du das alles noch in der Vorbereitung abarbeiten willst, dann verschiebt sich der Starttermin eindeutig nach hinten. Ja, und dann war die Entscheidung relativ schnell getroffen: Wir fangen erst ´mal an. Also Mut zur Lücke. Mut zu „erst mal zu beginnen“. Und wir starten dann später, erst danach. Beim Redaktionsplan war das ganz ähnlich, auch das war ein sehr spannender Ansatz. Aber ich stellte fest, dass auch ein mittel bis langfristige Redaktionsplan nicht so richtig zu unserem Vorgehen passte. Das wir eigentlich sagten: ja, uns jetzt erst mal für eine längere Zeit Gedanken darüber zu machen, was wir sozusagen inhaltlich aufbauen wollen, das war nicht der richtige Ansatz für uns. Weil, wir hatten in losern Schüttung eine Menge an Material und Inhalten. Und es hätte sich tatsächlich alles wieder nach hinten verschoben. Das war aber nicht die Priorität. Deshalb haben wir dann irgendwann entschieden, dass wir sagen: Okay, es gibt Prioritäten. Das erste war: wir wollten zeitnah an den Start gehen, weil im Grunde bleibt alles andere dann ja auch in der Folge wichtig. D. h., zu gucken. wie wird das angenommen, wird es gehört, was wird gehört? Wir wollten sicherstellen, dass wir eine Verbreitung haben. Was wir dann eben halt auch mit der Aktivierung unseres Netzwerkes erreicht haben. Wir wollten natürlich auch – und das ist Learning by doing – unsere technische Kompetenz aufbauen. Also im Grunde die Qualität des Pordcast kontinuierlich verbessern. Und wir wollten auch – in der Praxis – das inhaltliche Profil entwickeln. Da sind wir mitten drin. Es ist immer noch ein Experiment. Das macht Spaß und es fühlt sich gut an. Auch mit wenig SEO und ohne mittel- und langfristigen Redaktionsplan. Das wird halt einfach später kommen. Klar, wir hatten natürlich auch einen Startvorteil, weil wir dadurch, dass wir jetzt über die letzten Jahre im Lotsen-Blog schon eine Menge an Themen bewegt haben und die letzten Jahre auch bestätigt haben, dass unser Thema Akquise eben halt auch immer ganz oben auf der Agenda steht, hatten wir nicht das unmittelbare Bedürfnis und die Notwendigkeit uns so intensiv mit SEO auseinanderzusetzen. Für mich ist klar geworden, dass könnte auch eine Blaupause für andere Settings werden. D. h., etwas mehr Silicon Valley und weniger Norm und Patentamt. Das könnte mehr Ideen freisetzen und würde wahrscheinlich auch zu mehr Spontanität führen. Um nicht missverstanden zu werden: D. h. nicht, dass ich zum Versuchskaninchen für Bremssysteme oder chemische Lebensmittelzusätze werden möchte oder anders gesagt, dass wir daran unser gesamtes Angebotsportfolio ausrichten möchten. Aber es geht hier um ein wenig mehr Freiraum für Ungeplantes, Experimentelles, die sich entwickeln und nicht von Anfang an gleich fertig sein müssen. Manchmal ist es vielleicht auch gut, einfach mal mit Dingen anzufangen und sie laufen zu lassen und sie dann eben halt Stück um Stück dem eigenen Anspruch entsprechend weiter zu entwickeln. Das war´s für heute. Ich wünsche euch eine erfolgreiche Woche und wir hören uns am nächsten Mittwoch wieder. Bis dahin: Tschüss.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * gekennzeichnet.