Sprunghaftigkeit ist schädlich für das Business

Manfred Meyer Podcast-Episode Leave a Comment

Shownotes Folge 29

Sprunghaftigkeit ist schädlich für das Business

Kurzatmigkeit vernichtet Ressourcen – der lange Atem führt zum Erfolg

Stichpunkte

  • Neue Ideen und Inspirationen haben etwas verführerisches
  • sie sind die vermeintliche Lösung, der qualitative Fortschritt im eigenen Business
  • brauchen dann doch wieder den langen Atem in der Umsetzung
  • ähnlich in der Akquise, besonders in der Neukundengewinnung
  • kurzfristig geht sehr wenig, mittel- bis langfristiges Engagement ist notwendig
  • den gesunden Menschenverstand einschalten: Erfolg ist Inspiration gefolgt von viel Transpiration

Teaser

Wir haben es häufiger als uns lieb ist erfahren: Kurzatmigkeit und und Sprunghaftigkeit wirft einen in der Entwickelung des eigenen Business zurück. Um eine Idee erfolgreich zu machen braucht es natürlich zu aller erst Inspiration, Begeisterung. Aber dann folgen schnell die Mühen der Ebene. Da braucht es dann Kraft, Beharrungsvermögen und Ausdauer. Das gilt unserer Erfahrung nach auch für die Akquise. Kurzfristige Erfolge sind hier äußerst selten. Hier braucht es mittel- bis langfristige Aktivitäten. Wer von Idee zu Idee springt und nur nach akuten Bedarf Akquise betreibt, verbrennt Geld. Wir empfehlen deshalb: Lieber etwas mehr Zeit und Geld einplanen. Dann kommt man wahrscheinlicher ans Ziel.

Nächste Podcastfolge kommt dann am 5. Juni 2019.

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Transkript Folge 29

Hallo, hier ist wieder Manfred vom Trainerlotsen aus Hamburg. Wir hatten in der letzten Woche das Thema Perfektion und wie es einen daran hindert, vielleicht Dinge einfach mal zumachen, gesprochen. Und in dem Zusammenhang ist mir noch ein anderer Gedanke gekommen, was wir sozusagen auch bei unserem Business immer wieder festgestellt haben – ärgerlicherweise – und was wir auch in den Kundenprojekten manchmal mitbekommen haben. Ich hab das mal so unter das Thema Kurzatmigkeit oder auch Sprunghaftigkeit zusammengefasst. Also aus unserer Sicht ist das oftmals mit Geldverschwendung gleichzusetzen. Wir haben die Erfahrung leider ein paar Mal machen müssen. Die eine Situation ist – ich glaube, dass ist gar nicht so selten – von irgendwoher kommt eine Idee geflogen, die hat Scham, Esprit. Das müsste man haben. Am besten schon seit Gestern. Dieses Gefühl ist beflügelnd und man denkt natürlich sofort: Das würde das Business auf eine neue Stufe heben, mehr finanziellen Spielraum geben. Klar, lästige Routineaufgaben könnte man dann vielleicht an einen Dienstleister abgeben. Ja, alles würde so viel mehr Spaß machen. Das muss sofort ganz oben auf die Agenda. Tja, und dann wacht man irgendwann auf und stellt fest: dass ist ganz schön aus dem Ruder gelaufen Warum? Was ist passiert? Zweierlei. Zu aller erst denkt man natürlich: schnell mal ein paar Ressourcen umleiten. Weil, da muss man ja sofort. Inzwischen ein bisschen weniger vom das Brot- und Butter-Geschäft und vielleicht nimmt man auch an der einen oder anderen Baustelle mal den Fuß vom Gas. Denn diese Idee wurde dann doch hier zu langsam, mühselig. Es dauert viel länger als gedacht. Der Spaß hält sich mittlerweile in Grenzen und es ist teilweise sogar lästig und echt: unterm Strich ist eigentlich nicht viel zählbares bisher dabei rausgekommen. Aber die neue Ideen, da ist Musik drin, einfach bestechend, so stimmig und sicherlich in der Umsetzung viel einfacher, schneller wirksam. Ja, und dann wacht man früher oder später wieder auf, mit dem dicken Kopf. Es ist dann doch wieder im Detail aufwändiger, mühsam, nervig. Es dauert schon wieder viel zu lange. Ja, was haben wir daraus gelernt? Also, wir sind erst mal sehr kritisch mit uns. Und in der Konsequenz achten wir heute vielmehr auf den gesunden Menschenverstand. Denn die alte Regel, glaube ich, gilt auch in unserem Bereich: Eine erfolgreiche Idee besteht zu zehn Prozent aus Inspiration und neunzig Prozent aus Transpiration. Also der lange Arten ist da eher hilfreich als kurzfristige oder kurzatmige Aktivitäten. Die zweite Variante, wo es ganz ähnlich abläuft, die uns auch immer mal wieder begegnen, uns auch eingeholt hat, ist, dass man ganz urplötzlich feststellt: da ist in so drei bis vier Monate flaues Geschäft angesagt. Da hat doch ein Kunde vorige Woche einen Auftrag gecancelt. Der war eigentlich schon fest eingeplant. Sehr unübersichtlich die Situation. Aber wird wohl nix zu machen sein. Ja, das ist auch deshalb nicht schön, weil es lange gedauert hat den Kunden anzubohren und dann ist das so kurzfristig dann doch nichts geworden. Ja und dann die heutigen Mitteilung: Der gute Kunde bei dem man so lange schon immer irgendwie was machen konnte, da ging immer irgendwas. Da hört man von dem Ansprechpartner, da geht gar nichts mehr. Die sind gekauft worden. Alles auf null. Die neue Organisationsstruktur muss sich es finden. Kann man auf der Sicht wahrscheinlich erst mal nichts mehr werden. Dann heißt das natürlich sofort die für Akquise-Maschine anschmeißen, da muss sofort was passieren. Unsere bittere Erfahrung und die deckt sich leider ziemlich mit den Erfahrungen, die wir mit den Vertriebsprojekten von unseren Kunden gemacht haben: Kurzfristig geht da meist gar nichts. Klar, es gibt eine Ausnahme von der Regel. Das hängt meistens damit zusammen, dass man vielleicht eine bessere Situation hat, tatsächlich noch ein Stamm von Bestandskunden hat, den man aktivieren kann, wo man vielleicht noch mal das eine oder andere rausholt. Aber in der Regel – die Erfahrung haben wir auch bei uns gemacht – geht da kurzfristig erst mal nix. Gar nicht wenn man an Neukundengewinnung denkt. Das braucht in unserem Bereich in der Regel mittel- bis langfristige Aktivitäten. Wenn man jetzt kurzatmig in die Akquise geht, dann verschlimmert man aus meiner Sicht die Delle finanziell nur. Denn kurzfristig ist rausgeschmissenes Geld. dD. h.: also auch in so einer Situation – und das versuchen wir zu beherzigen – heißt es kühlen Kopf zu bewahren und die verbleibenden Ressourcen so aufzuteilen, dass man eben tatsächlich in den nächsten Monaten die Möglichkeit hat, diese notwendigen Akquise-Aktivitäten tatsächlich zu bestreiten. Denn, wie gesagt, kurzfristig geht da meistens recht wenig, mittelfristig vielleicht etwas. Aber dafür braucht es dann eben halt ein bisschen mehr Atem, ein bisschen mehr Ressourcen. Ja, soweit noch mal in Ergänzung zu der vorherigen Folge noch ein paar Gedanken zu dem, was man vermeiden sollte, damit man nicht gegen die Wand läuft. Ja, ich wünsche euch eine erfolgreiche Woche. Diese ist ja etwas kürzer wegen Himmelfahrt und vielleicht macht ihr auch einen Brückentag daraus. Wir hören uns auf jeden Fall nächsten Mittwoch wieder, hier im Podcast. Bis dahin macht´s gut! Tschüss.

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