Was verdient man mit Beratung, Training und Coaching?

Manfred Meyer Podcast-Episode Leave a Comment

Shownotes Folge 26

Was verdient man mit Beratung, Training und Coaching?

Die dritte Honorarstudie vom ManagerSeminare Verlag

Stichpunkte

  • Nach 2012 und und 2015 haben diesmal 1143 Weiterbildner ihre Daten für 2018 beigesteuert.
  • Der Markt für Trainer, Berater und Coachs ist schwieriger geworden.
  • Die Honorare sind unter Druck geraten.
  • Wer langjährig tätig und männlich ist und auch fremdsprachlich berät, trainiert, coachst und Vorträge hält steht wirtschaftlich deutlich besser da.
  • Für Neulinge sind die ersten Jahre oftmals eine wirtschaftliche Herausforderung.

Teaser

Seit März liegt sie nun vor: die 3. Honorarstudie Weiterbildungsszene aus dem Hause ManagerSeminare Verlag. Der Autor Jürgen Graf hat nach 2012 und 2015 die Ergebnisse von 1143 Trainern, Beratern und Coachs für das Jahr 2018 analysiert. Zusammenfassend stellt er fest, dass das Marktumfeld für die Meisten der Befragten schwieriger geworden ist. Manfred stellt in dieser Folge einige Ergebnisse der Studie vor. Für viele Anbieter hat sich die wirtschaftliche Situation nicht positiv entwickelt. Neulinge bekommen dies deutlicher zu spüren als noch vor ein paar Jahren. Auch in der Weiterbildungsszene verdienen Frauen in der Regel deutlich weniger als ihre (vergleichbaren) männlichen Kollegen.

Nächste Podcastfolge kommt dann am 15. Mai 2019.

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– https://www.managerseminare.de/Verlagsprogramm/Weiterbildungsszene-Deutschland-2019,267990

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Transkript

Moin, Moin aus Hamburg. Hier ist Manfred vom Trainerlotsen. Ja, lasst uns doch heute mal über Geld reden. Der ManagerSeminare Verlag aus Bonn in der Person von Jürgen Graf hat Anfang März diesen Jahres die dritte Honorarstudie zu der Einkommenssituation von Trainern, Beratern und Coaches herausgebracht. Das ist die dritte Erhebung nach der ersten 2012 und der zweiten in 2015. Weitere Informationen zu dieser sehr umfangreichen Honorarstudie findet ihr in den Shownotes. In dieser Studie haben 1143 Weiterbildner online sehr detailliert über ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Auskunft gegeben. Sicherlich gibt es an dieser statistischen Erhebung einige Ungenauigkeiten. Repräsentativ, so gibt der Autor selber zu, kann man das noch nicht bezeichnen, aber man kann deutlich Tendenzen daraus ableiten. Die wichtigsten aus meiner Sicht sind: 1. Auch im Training, Coaching und Beratung werden Frauen beim Verdienst diskriminiert. Ein Fakt, den man auch in unserer Szene mal zur Kenntnis nehmen muss. 2. Die ersten Jahre, egal ob als Trainer, Coach oder Berater oder in Kombination sind die wirtschaftlich schwierigsten, weil meistens sogar prekären. D. h., die meisten können in den ersten Jahren eher schlecht als recht von ihrer Tätigkeit leben. Von Altersvorsorge und sonstiger Rücklagenbildung mal ganz abgesehen. 3. Wer durchhält schafft in der Mehrheit dann nach spätestens zehn, fünfzehn Jahren auskömmliche Umsätze. 4. Interessanterweise sind die Umsätze bei den Befragten in den letzten Jahren unter Druck gekommen. D. h., bei einer recht gleich bleibenden Auslastung musste man feststellen, dass die Preise bzw. Honorare stagnieren oder sogar rückläufig sind. Insgesamt kann man also feststellen, dass das nicht für alle gilt. Das gibt´s ja statistisch eh nie. Aber für eine Mehrzahl der Befragten hat sich die wirtschaftliche Situation in den letzten Jahren bestenfalls nicht groß weiterentwickelt, wenn sie sich nicht sogar in die falsche Richtung entwickelt hat. Es gibt noch zwei, drei Teilergebnisse, die ich ganz spannend finde. Das eine ist, dass die neuen Lernformate, also alles das, was man unter eLearning subsumieren kann, sich als wirtschaftliche Konkurrenz darstellen. Das heißt, Firmen und Unternehmen setzen im deutlich spürbaren Maß auf neue Lernformate, die leider abseits von den Angeboten von Beratern und Trainern und Coaches sind. Dann muss man im Einzelnen auch feststellen, dass die Ergebnisse für den Bereich Coaching sogar noch etwas deutlicher sind. Das heißt, in der Mehrzahl haben die Anbieter von Coaching ihre Preise in den letzten Jahren nicht weiterentwickeln können und auch das Umsatzvolumen nicht steigern können. Das dritte Teilergebnis ist, dass durchweg alle diejenigen, die auch fremdsprachlich unterwegs und kompetent sind, im Unterschied zu ihren nur deutschsprachigen Mitbewerberinnen, tatsächlich deutlich bessere Honorare realisieren und damit natürlich auch ein höheres Umsatzvolumen. Wenn man das hier zu alles hört, stellt sich natürlich sofort die Frage. Was kann man dagegen tun? Unser Empfehlung ist: so früh wie möglich und so nachhaltig für nötig sich um den eigenen Vertrieb, also um das Marketing und die dazugehörigen Aktivitäten zu kümmern. Angelika und ich werden in den nächsten Wochen an der einen oder anderen Stelle hier im Podcast nochmal im Detail darüber reden, was wir in den letzten Jahren für Erfahrungen gemacht haben, mit welchem Vertriebsmöglichkeiten und Mitteln Trainer, Berater und Coaches tatsächlich ihre Umsätze beziehungsweise ihre Auslastung steigern können. Ansonsten soll es das für heute erst mal gewesen sein. Ich wünsche eine interessante und spannende Woche und wir hören uns wieder am nächsten Mittwoch. Tschüss

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